Pfingstimpressionen zum Altarfenster

Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes und das der Sprachen. Das Altarfenster in der Herrenhäuser Kirche erinnert uns das ganze Jahr über an den Heiligen Geist und das Pfingstgeschehen. Von der Mitte, vom Heiligen Geist, geht alles aus. Mal erscheint der Geist kräftig wie Feuer und taucht das Fenster in ein kräftiges Rot. Das Licht lässt das Fenster und den Geist erstrahlen. Rot wie die Leidenschaft, die Begeisterung, wie die Liebe. Wann anders erscheint das Fenster in tiefen, dunklen Tönen. Kein Licht ist vorhanden und so scheinen auch die dunkleren Bestandteile hervor. Ein tiefes Blau, wie das Wasser. Blau steht bekanntlich aber auch für das Vertrauen.

Je nachdem, wie das Licht fällt, erstrahlt es in allen seinen Facetten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie, wie das Fenster, in allen Farben erstrahlen können.

Frohe Pfingsten wünscht Ihnen
Ihre Vikarin Ann-Christin Liebert


Schulanfang

Foto: epd-bild

Immer, wenn das Jahr in Richtung August voranschreitet, freue ich mich darüber, wie sich die Kinder im Kindergarten entwickelt haben. Da sieht man Kinder, die jetzt alleine auf die Toilette gehen, und solche, die sich inzwischen selbständig anziehen.

Dann gibt es noch Kinder, die seltsam aufmüpfig geworden sind. Die ständig widersprechen und sich in Kleingruppen zusammentun, um eine Mini-Meuterei anzuzetteln. Die Kinder zeigen es ganz deutlich: Sie sind reif. Genauer gesagt, schulreif. Es wäre ja auch merkwürdig, ein Kind in die Schule zu schicken, das mit dem Kindergarten noch vollauf zufrieden ist.

Der innere Antrieb der Kinder macht, dass sie mehr lernen wollen, als mit den Kleinen zusammen möglich ist. Ich wünsche den Schulkindern alles Gute, viel Neugierde und Spaß für den neuen Lebensabschnitt in der Schule.

Auch meine Zeit in der Kita Herrenhausen ist im August abgelaufen. Ich bedanke mich beim Team und bei der Gemeinde für die gute Zusammen­arbeit und bei den Eltern und Kindern für die freundliche Aufnahme in der Kita.

Stefan Tiemann


Kaum zu glauben?

Christlicher Glaube – nichts für mich?!

Unser christlicher Glaube ist in vielfältiger Weise fragwürdig geworden. Für manche scheint er nicht mehr in unsere Zeit zu passen. Andere halten ein Gespräch über den eigenen Glauben jetzt erst recht für wichtig und notwendig.

„Kaum zu glauben?” – so wird eine fünfteilige Gesprächsreihe heißen, die wir ab September zu zweit anbieten werden. Wir treffen uns dienstags alle zwei Wochen von 18-19.30 Uhr im Kirchsaal.

Wir möchten kritische, zweifelnde, interessierte Menschen einladen, um ganz offen unseren Glauben zu befragen.

Näheres werden Sie im nächsten Gemeindebrief lesen können.
Wir freuen uns auf Sie!

Olaf Koeritz und Ilse Göckenjan


Geistliches Konzert für Soli, Chor und Orchester

(Foto: Hauptmann)
Freitag, 21. Juni 20 Uhr
Öffentliche Generalprobe in der Zachäuskirche

Werke von Antonio Vivaldi, Arvo Pärt und Franz Schubert
Mitwirkende: Soli, Chor Acustico, Orchester der Herrenhäuser Kirche
Leitung: Julian Hauptmann

Eintritt frei, Spenden erbeten


Das Orchester der Herrenhäuser Kirche gibt im Juni zu Beginn des Sommers zwei Chorkonzerte mit dem Chor Acustico aus Davenstedt.

Der Chor wird von dem jungen Chorleiter Julian Hauptmann geleitet. Die Konzerte finden außerhalb von Hannover statt. Um Ihnen dieses Konzert aber nicht vorzuenthalten, haben wir uns entschlossen, eine öffentliche Generalprobe für Sie zu spielen. Diese kann in der Zachäuskirche stattfinden, wofür wir der Zachäusgemeinde herzlich danken!

Eröffnet wird das Konzert mit Antonio Vivaldis Gloria (RV 589) für Soli, Chor und Orchester, einem bekannten geistlichen Werk der Barockzeit. Vermutlich entstand das zwölfteilige Gloria um 1716, als Vivaldi in Venedig war.

Danach werden mit Arvo Pärts Magnificat leisere Töne erklingen. Bei diesem Meisterwerk der „neuen Einfachheit” steht der reine Chorklang im Vordergrund.

Im letzten Teil des Konzertes wird die berühmte lateinische Messe in ­G-Dur für Soli, Chor und Orchester von Franz Schubert erklingen. Mit nur 18 Jahren komponierte Schubert dieses Werk innerhalb weniger Tage. Das Besondere dieses eher kammer­musikalischen Werkes ist sein liedhafter, inniger Charakter.

Die öffentliche Generalprobe findet am Freitag, den 21. Juni, um 20 Uhr in der Zachäuskirche statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Ursula Zimmer und Julian Hauptmann


Rund um den Kirchturm

Ferienprogramm für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren

Damit keine Langeweile in den Sommerferien aufkommt, bietet die Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen ein buntes Programm an. Wir wollen miteinander spielen (drinnen und draußen), basteln, die Kirche erkunden, den Kirchturm besteigen, gemeinsam im Stadtteil unterwegs sein, toben und ruhig sein, … – einfach viel Spaß miteinander haben.

Termin:    Montag, 15. Juli bis Mittwoch, 17. Juli, jeweils von 10 bis 13 Uhr

Wir treffen uns im Gemeindehaus, Hegebläch 18.

Die Kosten für Getränke und Bastelmaterial betragen 1 Euro pro Tag (für Kinder mit Aktivpass ist die Teilnahme kostenlos).

Damit wir besser planen können, bitten wir um Anmeldung bei Diakonin Susanne Hache telefonisch unter 01523 / 8200956 oder per E-Mail an Susanne.Hache@evlka.de.

Gut wäre es, wenn die Kinder an allen drei Vormittagen dabei sein können. Es sind aber auch einzelne Tage möglich.


Jubelkonfirmation 2019

(Grafik: Lindenberg)

Am 22. September feiern wir mit Pastor Olaf Koeritz in der Herrenhäuser Kirche wieder die Jubelkonfirmationen. Alle, die

  • 1969 (Goldene Konfirmation),
  • 1959 (Diamantene Konfirmation),
  • 1954 (Eiserne Konfirmation),
  • 1949 (Gnadenkonfirmation)

oder früher in der Herrenhäuser Kirche oder in einer anderen Gemeinde konfirmiert wurden, können sich im Gemeindebüro unter Tel. 79 32 42 anmelden.

Immer wieder stellen wir fest, wie schwierig es ist, an die Adressen der Jubelkonfirmanden/innen heranzukommen. Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie eingeladen werden möchten und uns vielleicht auch Adres­sen von Mitkonfirmierten zukommen lassen können.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Mithilfe.


German Horn Ladies

(Foto: German Horn Ladies)
Sonntag, 23. Juni, 18 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Werke unterschiedlicher Komponisten aus vier Jahrhunderten

Eintritt frei, Spenden erbeten


„German Horn Ladies”, das sind Hana Hockauf, Elsa Schindler, Katharina Weingartner und Victoria Hauer. Ihre Leidenschaft für Kammermusik und ihre Begeisterung für das Horn hat sie zusammengeführt. Sie sind alle in deutschen Opernhäusern angestellt und lieben die Horn-Kammermusik ganz besonders. Lassen Sie sich auf diese wunderbare Klangreise ein, die sowohl erzählerische als auch bildhafte Züge hat.


Sommerfest an der Herrenhäuser Kirche

Merken Sie sich bitte schon einmal den

Sonntag, 25. August 2019

vor. Um 14 Uhr beginnt das Sommerfest mit einem Familiengottesdienst, danach laden wir wieder zu Aktivitäten auf der Gemeindewiese und im Gemeindehaus ein. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Mehr zum Programm erfahren Sie hier und in der nächsten Ausgabe des „Treffpunkt Kirche”.


Alle Pfeifenpatenschaften sind vergeben

Am 27. Januar diesen Jahres wurde das neue Schwellwerk in einem festlichen Gottesdienst und einem Orgelkonzert eingeweiht.

Die neuen Register mit den neuen 455 Tönen haben inzwischen alle einen Pfeifenpaten gefunden. Die Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen und besonders der Kirchenmusiker Martin Ehlbeck sind den Pfeifenpaten außerordentlich dankbar dafür.

Die Orgel klingt nun wirklich sehr gut, die neuen Töne sind eine großartige Bereicherung des Klanges.

Alle Pfeifenpaten können jederzeit Herrn Ehlbeck ansprechen, um sich „ihren“ Ton vorspielen zu lassen.


Freundeskreis der Kirchenmusik in Herrenhausen e. V. macht sich neu auf den Weg

Der Freundeskreis der Kirchenmusik in Herrenhausen e. V. fördert die Kirchenmusik in der Herrenhäuser Kirche ideell und materiell.

Am 13. April 2018 hat die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand mit folgender Zusammensetzung gewählt: Theodor Bohlen, Brunhild Dorn, Peter Eßlinger, Angelika Gifhorn, Sabine Hanke-Wehrhahn, Frauke Harnisch, Eva Kirsch, Andrea Löpertz (stellvertretende Vorsitzende), Joachim Schwarz, Matthias Segner (Vorsitzender), Barbara Wissel.

In den letzten zwölf Monaten fand viel statt. Das Kirchenmusikfest in der Christuskirche Hannover am 10. Juni 2018 mit 16 Chören/Kantoreien (darunter die Kantorei Herrenhausen) und dem Orchester der Herrenhäuser Kirche wird vielen noch lebhaft in Erinnerung sein. In 2018 erklangen weitere bedeutende Werke: 21.10. „Saul“, Oratorium von Händel, 15./16.12. „Weihnachtsoratorium, 1. Kantate“ von Bach, “Oratorio de Noël“ von Saint Saëns und „Te deum“ von Charpentier, 16.12. „Weihnachtsoratorium für Kinder. Im Januar 2019 gab es die beiden grandiosen Orgelkonzerte von Martin Ehlbeck zur Einweihung des neuen zusätzlichen Schwellwerks jeweils vor einem großen begeisterten Publikum sowie am 31.03. eine weitere Besonderheit, die „Stabat Mater“ von Karl Jenkins, was ein grandioser Erfolg wurde. In 2019 werden noch die folgenden großen Werke aufgeführt:

  • 29.09. „Messa di Gloria” von Puccini und „Schicksalslied“ von Brahms
  • 14./15.12 „Magnificat“, „Sanctus aus der h-Moll-Messe“ und „Weihnachtsoratorium 1. Kantate“ von J. S. Bach

Für unsere nächsten Projekte wünschen wir uns mehr Mitglieder und Förderer, um die kirchenmusikalischen Veranstaltungen weiter finanziell und tatkräftig unterstützen zu können.

Matthias Segner


Was für ein Vertrauen

 37. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dortmund (19. – 23. Juni)

„Was für ein Vertrauen“ – unter dieser Losung kommen fünf Tage lang 100.000 Menschen nach Dortmund, um sich in Vorträgen, Konzerten, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen dem Thema „Vertrauen“ zu nähern.

„Was für ein Vertrauen“ ist eine Losung, die Zuversicht und Ermutigung gibt, ohne Fragen und Zweifel auszusparen. Staunend. Fröhlich. Widerständig. Davon ist die Generalsekretärin des Kirchentages Julia Helmke überzeugt.

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker sieht in der Losung eine Chance, der Vertrauenskrise in Politik, Kirche und Gesellschaft zu begegnen: „Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Die Losung ist also bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht.”


Neues Konfirmanden-Modell in der Region

Drei Gemeinden – ein Konzept

Dieses Motto wird mit dem ­neuen Konfirmandenmodell, das die ­drei­ Kirchenvorstände gemeinsam beschlossen haben, beginnend mit dem Konfirmationsjahrgang 2021 umgesetzt.

Bei der Neuausrichtung der Konfirmandenarbeit geht es vorrangig darum, Jugendlichen mit einem attraktiven Angebot zu begegnen, bei dem ihre Lebenswelten und Bedürfnisse stärker als bisher im Mittelpunkt stehen.

Ein wesentlicher Punkt des neuen Modells ist, dass die Konfirmandenzeit auf ein Jahr konzentriert wird. Eine andere Veränderung besteht darin, dass die Konfirmandentreffen nicht mehr wöchentlich am späten Nachmittag, sondern in Form von monatlichen Konfi-Tagen (an Sams­tagen von 10-16 Uhr) stattfinden. Diese werden zudem gemeindeüber­greifend durchgeführt. Ausgenommen davon ist eine Phase im Herbst, die jeweils in den Gemeinden wöchentlich stattfindet und in der auch die Krippenspiele vorbereitet werden.

Zwei Freizeiten sind integraler Bestandteil des Konfi-Modells, eine zu Beginn und eine zum Schluss der Konfi-Zeit.

Wo liegen die Vorteile dieses Modells, das sich in vielen Gemeinden bereits seit Jahren bewährt hat?

  • Konfi-Tage bieten viel mehr pädagogische Möglichkeiten und Spielräume als die relativ kurzen wöchentlichen Treffen. Die Themen lassen sich abwechslungsreicher und kurzweiliger gestalten und es bleibt genügend Zeit, um in die Tiefe zu gehen.
  • Die größere Konfirmandengruppe ist dynamischer und bringt mehr Spaß an der Sache und am Miteinander für alle Beteiligten. Die Beteiligung von mehreren Hauptamtlichen und TeamerInnen ermöglicht es, Aktivitäten im Plenum und in Kleingruppen abzuwechseln.
  • Die unterschiedlichen Begabungen von Hauptamtlichen und Team­erInnen kommen allen zugute.
  • Die frustrierende Erfahrung, im Anschluss an einen langen Schultag noch zum Konfer zu müssen bzw. mit müden und ausgepower­ten Konfis arbeiten zu müssen, bleibt allen erspart. Erfahrungsgemäß sind alle Beteiligten am Ende eines Konfi-Tages glücklich und zufrieden.
  • Schon vor Beginn eines neuen Jahrgangs erhalten Konfis und ihre Familien alle Termine mitgeteilt und können so verlässlich planen.

Bringt das neue Modell auch Nachteile mit sich? Ja, natürlich! Aber die fallen kaum ins Gewicht bei den vielen Vorteilen!

Pastor Gerd Peter

Wichtiger Hinweis:
Für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden, die 2019 ihren Unterricht regulär begonnen hätten, verschiebt sich damit der Beginn ihrer Konfirmandenzeit auf den Sommer 2020.