Ann-Christin Liebert ist Vikarin in unserer Gemeinde

Vikarin Ann-Christin Liebert (Foto: O. Koeritz)

Liebe Gemeindemitglieder,
mein Name ist Ann-Christin Liebert, ich bin 27 Jahre alt und darf ab März mein Vikariat bei Ihnen in der Gemeinde beginnen.

Gebürtig komme ich aus Wilhelmshaven an der Nordseeküste und bin dort in der Kinder- und Jugendarbeit groß geworden. Früh begeisterten mich die vielseitigen Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren. Daher verbrachte ich die meiste Zeit meiner Jugend in Konfi- und Theatergruppen, gestaltete Gottesdienste mit oder nahm an diversen anderen Veranstaltungen teil.

Zahlreiche Sommerfreizeiten in der Rhön folgten und ich entschloss mich, im Winter 2012 das Studium der Theologie zu beginnen. Sechseinhalb Jahre habe ich nun in Hamburg und in Münster studiert und beende aktuell mein Studium mit dem Ersten Theologischen Examen.

Derzeit wohne ich noch in Osnabrück, bis es endlich nach Hannover geht. Hannover habe ich in den letzten Jahren bereits kennen- und schätzen gelernt, da mein Partner hier lebt und arbeitet. Ich freue mich sehr, dass ich die etwas über zwei Jahre andauernde Vikariatszeit in dieser Gemeinde verbringen werde und viele neue Eindrücke sammeln darf. Ansonsten kann ich noch sagen, dass ich in meiner Freizeit gerne Tennis spiele oder auch auf „Motivjagd“ mit meiner Spiegelreflexkamera gehe, da ich liebend gerne fotografiere.

Ich hoffe, Sie haben einen kleinen Eindruck von mir bekommen können. Ich freue mich auf Sie und das vielfältige Gemeindeleben.

Liebe Grüße, Ann-Christin Liebert


48. Kirchenvorstandssplitter

Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Die ersten beiden Monate dieses Jahres waren für den Kirchenvorstand eine unglaublich intensive Zeit.

Wir haben nicht allein Christine Linz als Küsterin verabschiedet und Bettina Bähre als neue Küsterin eingestellt. Wir haben auch den Abschluss und die Ausreinigung sowie Erweiterung der Orgel mit einem Einweihungskonzert feierlich abgeschlossen.

Ferner haben wir Jana Heidenreich aus dem Kirchenvorstand verabschieden müssen, da sie aus unserer Gemeinde wegzieht und darum ihr Amt auch nicht mehr weiter wahrnehmen kann.

Und dann noch ein wunderschöner Danke-Abend für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen unserer Gemeinde, den viele Mitglieder des Kirchenvorstandes mit großer Freude mit vorbereitet und durchgeführt haben.
Vielen Dank an alle, die in den letzten Wochen und Monaten so viel Zeit und Energie in unsere Gemeinde investiert haben.

Jana Heidenreich danken wir auch hier noch einmal für die Zeit und Arbeit, die sie uns und der Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Wir wünschen ihr und ihrer Familie für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
Und immer wieder geht etwas zu Ende und etwas Neues beginnt.

Im Januar haben wir das letzte Kirchsaalgespräch mit Margarete Gaier und ihrem Mann erleben können. Eine Fortsetzung dieser Reihe unter anderer Leitung ist im Augenblick nicht geplant.
Neu eingeführt wird hingegen ein neues Konfirmandenunterrichtsmodell.

Wir spüren: Es bewegt sich viel – und wir können nur gespannt sein, was dieses ja noch gar nicht so alte Jahr 2019 noch so alles mit sich bringt.

Pastor Olaf Koeritz


Neues Konfirmanden-Modell in der Region

Drei Gemeinden – ein Konzept

Dieses Motto wird mit dem ­neuen Konfirmandenmodell, das die ­drei­ Kirchenvorstände gemeinsam beschlossen haben, beginnend mit dem Konfirmationsjahrgang 2021 umgesetzt.

Bei der Neuausrichtung der Konfirmandenarbeit geht es vorrangig darum, Jugendlichen mit einem attraktiven Angebot zu begegnen, bei dem ihre Lebenswelten und Bedürfnisse stärker als bisher im Mittelpunkt stehen.

Ein wesentlicher Punkt des neuen Modells ist, dass die Konfirmandenzeit auf ein Jahr konzentriert wird. Eine andere Veränderung besteht darin, dass die Konfirmandentreffen nicht mehr wöchentlich am späten Nachmittag, sondern in Form von monatlichen Konfi-Tagen (an Sams­tagen von 10-16 Uhr) stattfinden. Diese werden zudem gemeindeüber­greifend durchgeführt. Ausgenommen davon ist eine Phase im Herbst, die jeweils in den Gemeinden wöchentlich stattfindet und in der auch die Krippenspiele vorbereitet werden.

Zwei Freizeiten sind integraler Bestandteil des Konfi-Modells, eine zu Beginn und eine zum Schluss der Konfi-Zeit.

Wo liegen die Vorteile dieses Modells, das sich in vielen Gemeinden bereits seit Jahren bewährt hat?

  • Konfi-Tage bieten viel mehr pädagogische Möglichkeiten und Spielräume als die relativ kurzen wöchentlichen Treffen. Die Themen lassen sich abwechslungsreicher und kurzweiliger gestalten und es bleibt genügend Zeit, um in die Tiefe zu gehen.
  • Die größere Konfirmandengruppe ist dynamischer und bringt mehr Spaß an der Sache und am Miteinander für alle Beteiligten. Die Beteiligung von mehreren Hauptamtlichen und TeamerInnen ermöglicht es, Aktivitäten im Plenum und in Kleingruppen abzuwechseln.
  • Die unterschiedlichen Begabungen von Hauptamtlichen und Team­erInnen kommen allen zugute.
  • Die frustrierende Erfahrung, im Anschluss an einen langen Schultag noch zum Konfer zu müssen bzw. mit müden und ausgepower­ten Konfis arbeiten zu müssen, bleibt allen erspart. Erfahrungsgemäß sind alle Beteiligten am Ende eines Konfi-Tages glücklich und zufrieden.
  • Schon vor Beginn eines neuen Jahrgangs erhalten Konfis und ihre Familien alle Termine mitgeteilt und können so verlässlich planen.

Bringt das neue Modell auch Nachteile mit sich? Ja, natürlich! Aber die fallen kaum ins Gewicht bei den vielen Vorteilen!

Pastor Gerd Peter

Wichtiger Hinweis:
Für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden, die 2019 ihren Unterricht regulär begonnen hätten, verschiebt sich damit der Beginn ihrer Konfirmandenzeit auf den Sommer 2020.


Stifte-Sammel-Aktion „Stifte machen Mädchen stark“

Mit dieser Aktion vom Weltgebetstag 2018 wird 200 syrischen Mädchen und auch Jungen in einem libanesischen Flüchtlingscamp Schulunterricht ermöglicht. Diese Stifte-Sammel-Aktion ist nun beendet.

Die Beteiligung an dieser Aktion war ein riesiger Erfolg. Von Finnland bis in die Schweiz wurden eifrig Stifte gesammelt und eingeschickt.

Dank 23,7 Tonnen eingesandter Stifte und etlicher zusätzlicher Spenden konnte die Projektsumme von 33.000 € für die syrischen Flüchtlingskinder im Libanon erreicht werden. Dabei gab es für jeden Stift 1 Cent als Spende von der Recyclingfirma.

Auch in unseren drei Kirchengemeinden (Zachäus, Ledeburg-Stöcken und Herrenhausen-Leinhausen) konnten Stifte abgegeben werden. Bis zum 16.12.2018 sind an unseren Sammelstellen 11,7 kg Stifte abgegeben worden.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Heike Ferling


In fünf Tagen um die Welt

(Foto: Susanne Hache)
Sommerfreizeit für Kinder im Grundschulalter
vom 10. bis 14. Juli 2019

im Landheim der Sophienschule in Hambühren (in der Nähe von Celle)

„In fünf Tagen um die Welt“ – das ist die Überschrift für die gemeinsame Zeit.

Wir möchten vom Leben in anderen Ländern und Erdteilen erzählen, spielen und basteln. Mal sehen, wohin uns die Fantasie führen wird, vielleicht nach Australien oder zu den Indianern oder …? Wir werden ganz viel gemeinsam spielen, singen, kurze Andachten feiern und das schöne Außengelände nutzen. Die Köchin werden wir bitten, uns mit Köstlichkeiten aus fernen Ländern zu verwöhnen; aber es wird bestimmt auch Nudeln geben.

Wir, das sind die Kinder, Diakonin Hache, Pastor Koeritz und Teamer/innen (wir planen mit einer Gruppe von ca. 20 Kindern). Hin- und Rückfahrt sollen durch Fahrgemeinschaften der Familien erfolgen (wir organisieren die Fahrten so, dass alle einen Platz finden). Die Kosten betragen 100 Euro. Niemand muss aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben. Es gibt bei Bedarf Zuschüsse.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Diakonin Susanne Hache,
T.: 01523/82 00 956 oder E-Mail: Susanne.Hache@evlka.de


Jugendfreizeit in Posen

Kirche der evangelischen Kirchengemeinde in Posen (Polen)

Wir möchten mit Jugendlichen ab 15 Jahren für ein langes Wochenende (30.5. – 2.6.19) in das Gästehaus der Ev. Kirchengemeinde in Posen (Polen) fahren.

Wir werden Gemeinschaft untereinander erleben, indem wir gemeinsam kochen und essen, spielen, Andacht feiern und an einem Thema arbeiten, das wir zuvor in ein bis zwei Vorbereitungstreffen mit allen zusammen auswählen.

Außerdem möchten wir die Kirchengemeinde und die Stadt Posen kennenlernen. Und natürlich viel Spaß miteinander haben.

Die Kosten betragen 70 Euro.

Nähere Informationen und Anmeldung bei:
Diakonin Susanne Hache (T.: 01523 / 82 00 956) oder
Pastor Olaf Koeritz (T.: 79 31 15)


Kleider machen Leute!

Kleiderkammer in der Herrenhäuser Kirche

Das Team der Kleiderkammer in der Kirche Herrenhausen wird erstmalig am 4. Mai 2019 im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen einen Flohmarkt ausrichten.

In der Zeit von 14 – 17 Uhr können gut erhaltene Damen- und Herrenbekleidung, Schuhe etc. für geringes Geld erstanden werden. Insbesondere Menschen mit einem sehr schmalen Geldbeutel bieten wir damit die Möglichkeit, günstig Kleidung zu erwerben.
Bitte sagen Sie es gern weiter, wenn Sie Menschen kennen, die auf solche Angebote angewiesen sind. Wir freuen uns, wenn wir helfen können.

Das Team der Kleiderkammer freut sich über die positive Resonanz auf das neue Konzept und dankt allen, die unsere Arbeit mit Abgabe gut erhaltener Kleidung unterstützen.

Der Erlös wird einer sozialen Einrichtung gespendet!

Pastor Olaf Koeritz


Orgelerweiterung in der Herrenhäuser Kirche

Orgel in der Herrenhäuser Kirche (Foto: T. Nessel)
Interview von Tobias Boek mit Herrn Kantor Martin Ehlbeck

Tobias Boek: Herr Ehlbeck, was hat die Gemeinde und auch Sie dazu bewogen, eine Erweiterung der Orgel zu beschließen, und welche Hintergründe hatte dies?

Martin Ehlbeck: Die aktuelle Orgel ist 1967 nach dem damaligen Zeitgeschmack neu erbaut worden und hat etwas nüchtern, sehr klar und barock geklungen. Die leisen Stimmen fehlten ihr, das hat man damals einfach nicht gewollt. In den 50er, 60er Jahren hat man die Herrenhäuser Kirche überstrichen, hat den Radleuchter abgehängt und hat alles, was „emotional“ oder zu bunt war, entfernt. Die bis dahin (Anfang der 60er) genutzte Orgel war von 1906 und beherrschte bereits diese leisen und weichen, romantischen Töne. Nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg wollte man diese „Gefühlswelt“ nicht haben, man wollte einer sehr klaren Linie folgen.

Als 1985 die Jugendstilmalereien wiederhergestellt wurden und in den 90er Jahren der Radleuchter wieder installiert wurde, hat man an die Orgel nicht gedacht, sie sieht ja auch sehr schön aus in ihrer sehr klaren und etwas kantigen Erscheinung, die nicht ganz unrecht an zum Beispiel die Fahrzeuge, den Golf I, dieser Zeit erinnert.

Auch technisch ist die Orgel sehr gut, an einen Ersatz konnte also niemand ernsthaft denken. So sind wir dazu gekommen, eine Idee zu entwickeln die Orgel zu erweitern, ohne dass sie in ihrem Bestand und ihrer Form von 1967 gefährdet ist.

Sie haben es ja bereits angedeutet, um welche Klangfarbe ist die Orgel denn erweitert worden?

Das sind vor allem die leisen, feinen und romantischen Stimmen. Ein Register heißt beispielsweise Vox Celestis, die Stimme des Himmels, es erzeugt einen Klang, den man nicht orten kann, er kommt von überall her, dort wird ein technischer Trick angewandt. Der Himmel kommt und ist überall! Die Orgel kann bis an die Gehörgrenze ins Leise gespielt werden. Es sind also die leisen, aber auch die dunklen Stimmen. Die Orgel wird durch sie nicht lauter, aber sie bekommt etwas mehr Gravität und Körper.

Bei so einem großen Projekt geht es natürlich auch immer um Geld und Machbarkeit. Wie setzte sich die Finanzierung zusammen?

Die reinen Orgelbaumaßnahmen haben knapp 160.000 € gekostet, das Landeskirchenamt und damit der Kirchensteuerzahler hat 30 % davon übernommen. Der allergrößte Teil kam aber durch die Pfeifenpaten zusammen. Gemeindemitglieder haben sich für einzelne Töne begeistert und von 455 neuen Pfeifen haben fast alle einen oder mehrere Paten gefunden. Ich glaube, nur zwei Pfeifen sind überhaupt noch frei. Die Spendensumme der Pfeifenpaten beläuft sich zur Zeit auf 64.648,11 €, dazu kamen zahlreiche weitere Spender aus unserer Kirchengemeinde und andere Sponsoren, nämlich die Hannoversche Stiftung der Sparkasse, der Freundeskreis der Kirchenmusik in Herrenhausen e. V., der Bezirksrat Herrenhausen-Stöcken, aber auch einige Großspender hat es gegeben. Ein Teil der Mittel musste aus dem Haushalt der Gemeinde genommen werden. Wir sind allen Spendern und Unterstützern sehr dankbar!

Gab es während der Baumaßnahmen Schwierigkeiten, oder lief alles nach Plan?

Es lief nicht alles nach Plan, die Einweihung musste ja auch einmal verschoben werden. Bei der Planung gab es kleinere Schwierigkeiten, und während der Arbeiten stellte der leitende Orgelbauer Martin Hillebrand fest, dass noch ein paar Mehrarbeiten anfielen, die er unentgeltlich durchführte. Und das spürt man jetzt auch tatsächlich in den Tasten, das Spielgefühl ist noch besser geworden. Der Zeitrahmen geriet also etwas ins Wanken. Am Ende musste zwei Wochen auch nachts gearbeitet werden und die Orgel ist gerade so fertig geworden. Neun Stunden vor der Einweihung, nachts um ein Uhr, war man fertig und um zehn Uhr kam die Einweihung.

Herr Ehlbeck, vielen Dank für das Gespräch!