Liederabend

Ann Juliette Schindewolf und Gerd Müller-Lorenz (Foto: Titze/Müller-Lorenz)

Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Werke von Brahms, Grieg und Schumann

Ann Juliette Schindewolf, Mezzosopran
Gerd Müller-Lorenz, Klavier

Der Eintritt ist frei!


Dieses Konzert musste wegen der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie am 20. März 2020 abgesagt werden und kann nun nachgeholt werden:

Die Lieder von Brahms, Grieg und Schumann handeln von Frühling und Liebe. Diese uralten menschlichen Themen werden in individuellen musikalischen Farben beschrieben. Insbesondere die Kompositionen von Grieg und Schumann sind eher selten zu hören. Bemerkenswert die außer­gewöhnlich reifen Texte der Schumann-Lieder: Sie stammen sämtlich von Elisabeth Kulmann, der kein Geringerer als Goethe eine große Literaten-Zukunft prophezeite. Kulmann, die ihren ersten Gedichtband bereits mit elf Lebensjahren veröffentlichte und bis zum Alter von 15 Jahren acht Sprachen fließend erlernte, konnte der Zuschreibung des Dichterfürsten bedauerlicherweise nicht gerecht werden: Sie starb bereits im Alter von 17 Jahren.


The Best Of Messias (Auszüge)


Georg Friedrich Händel

Sonntag, 8. November,
17.00 Uhr und 20.00 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Georg Friedrich Händel

The Best Of Messias (Auszüge)

Carolin Franke, Sopran
Johannes Euler, Altus
Jörg Erler, Tenor
Michael Jäckel, Bass

Hannoversche Hofkapelle
Kantorei Herrenhausen

Leitung: Martin Ehlbeck

Karten: 23 € / 18 (15) € / 13 (10) € Kartentelefon der Herrenhäuser Kirche: 0171/1989 829, Gemeindebüro, Abendkasse, www.kirchenmusik-herrenhausen.de/kartenvorverkauf


Wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie wird nur eine auf ca. 70 Minuten gekürzte Fassung des Messias zur Aufführung kommen können. Jedoch werden alle wichtigen Sätze des Werkes zu hören sein. Da unter den ausführenden Musikern Abstandsregeln einzuhalten sind, kann nur ein kleineres Orchester eingesetzt werden und die Kantorei Herrenhausen wird ebenfalls in kleiner Besetzung singen. Diese kammermusikalische Reduzierung ist zumindest musikalisch kein Mangel, denn Händels Messias klingt gerade dann lebendig und historisch korrekt, wenn das Ensemble nicht so groß ist.

Da außerdem nur wesentlich weniger Sitzplätze in der Herrenhäuser Kirche als sonst zur Verfügung stehen, bitten wir unsere Konzertbesucher, sich im Vorfeld des Konzertes hier auf unserer Homepage oder auf www.kirchenmusik-herrenhausen.de über den Erwerb der Eintrittskarten zu informieren. Der Kartenvorverkauf beginnt am 5. Oktober. Bitte nutzen Sie besonders dann den Kartenvorverkauf, wenn Sie zu zweit oder mit mehreren Personen kommen möchten und zusammensitzen wollen.

Der erste Teil des Messias schildert mit Texten des Alten Testaments die Verheißung von Christi Geburt. Er beginnt mit der Tröstung der Wartenden und endet mit der Geburt Christi. Der zweite Teil stellt die Leidensgeschichte Christi dar und vollendet sich mit seiner Auferstehung. Das berühmte „Halleluja“ beschließt diesen Abschnitt. An vielen Orten der Welt ist es Brauch, dass das Publikum für diesen Teil der Aufführung aufsteht – die Legende sagt, dass beim ersten Hören des Chors König Georg II. so ergriffen war, dass er aufsprang, was alle anderen dazu veranlasste, seinem Beispiel zu folgen. Der dritte Teil des Messias bekräftigt die Erkenntnis der Erlösung durch Jesus Christus.

Händel setzte den Messias stets in der Fasten- oder Osterzeit auf den Spielplan, entsprechend dem Inhalt, der im zweiten Teil die Passion und die Auferstehung, im dritten Teil Christi Wiederkunft und Verherrlichung behandelt. In der Folge wurde das Oratorium manches Mal in seine Teile zerlegt: Weihnachtskonzerte bestehen oft nur aus dem ersten Teil und dem Halleluja, zur Osterzeit werden als Kirchenmusik die Teile gespielt, die die Auferstehung betreffen. Die Sopran-Arie „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ wird häufig bei Trauerfeiern gesungen.

Kantor Martin Ehlbeck


Der Kindertreff findet wieder statt!

Der Kindertreff für Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren ist eine der wenigen Gruppen, die wieder regelmäßig stattfinden können.

Die Gruppe trifft sich 14-tägig dienstags von 17 – 18 Uhr in der Cafeteria im Gemeindehaus der Herrenhäuser Kirche (Hegebläch 18). Die nächsten Treffen sind am 27.10., 10.11. und 24.11.

Was wir machen wollen, das pla­nen wir gemeinsam. Wir haben schon ganz viel gespielt (Grup­pen- und Ratespiele, Pantomi­men, Bewegungsspiele, …), ge­töpfert und gehäkelt.

Wir freuen uns, wenn weitere Kinder beim Kindertreff dabei sein möchten.

Diakonin Susanne Hache


Dieter Zimmer – ein Nachruf

Dieter Zimmer (Foto: privat)

Das Theater war seine Leidenschaft - und er hat es auch in unserer Kirche lebendig gemacht. Warten auf Godot, Jedermann, Faust, Unsere kleine Stadt – das waren die großen Produktionen, die er mit den Mitgliedern des Herrenhäuser Theaters verwirklichte.

Als Schauspieler, der lange selbst auf der Bühne stand, hatte er immer einen hohen Anspruch, auch an die Mitglieder des Ensembles in unserer Gemeinde. Gerade darum haben seine Aufführungen aufhorchen lassen. Theater in der Kirche – und dann auch noch solch anspruchsvolle Produktionen – war und ist eine echte Rarität. Dafür gebühren ihm Dank und Anerkennung.

Dieter Zimmer war immer ein freier und auch unbequemer Geist. Er war ein Mensch, ein Typ könnte man sagen, dem es nichts ausmachte anzuecken. Das nahm er in Kauf, wenn es darum ging, seine künstlerischen Ideen umzusetzen, persönliche Standpunkte klar zu vertreten. Dass er nebenbei auch noch wunderbar malen und zeichnen konnte, das wussten nur wenige und machte ihn zu einer wunderbar vielseitigen und vielschichtigen Persönlichkeit.

Seinen Platz im kollektiven Gedächtnis unserer Gemeinde hat er damit sicher.

Am 21. Juni 2020 ist Dieter Zimmer im Alter von 78 Jahren verstorben: Auf dem Herrenhäuser Friedhof hat er seine letzte Ruhestätte gefunden.

Pastor Olaf Koeritz


Orgelkonzert


Kantor Martin Ehlbeck

Freitag, 20. November, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Martin Ehlbeck, Orgel

Werke von Nicolaus Bruhns, J. S. Bach, César Franck und Carl Jenkins

Eintritt frei!


Schon zu Lebzeiten rühmte man das Violin- und Orgelspiel des Nicolaus Bruhns, der seit 1689 Organist an der Husumer Marienkirche war. Er soll in der Lage gewesen sein, „dann und wann mit der Violine, zugleich singend und mit seinen Füßen den Orgelbass dazu zu spielen“. Als sein „opus magnum“ gilt sein Präludium in e-Moll, das zu hören sein wird.

Von Bach wird die Passacaglia in c-Moll erklingen, eine musikalische Form, die in der Barockzeit gar nicht mehr gespielt wurde und aus der Mode gekommen war. Doch dann kam Bach, sah und siegte: Aus dem Ladenhüter der Orgelformen formte er ein atemberaubendes Werk, dessen zunächst allein vorgetragenes Thema heute jedes Organistenherz höherschlagen lässt. Es folgen 20 Variationen und eine dramatische Fuge.

Von César Franck steht das Pièce héroïque auf dem Programm. Aber warum sollte ein Komponist ein Musikstück (Pièce) mit dem Beinamen heroisch versehen? Ein direkter Fingerzeig Francks ist nicht überliefert, aber die zeitliche Nähe der Entstehung des Werkes zu historischen Zeitwenden von 1870 mit dem deutsch-französischen Krieg legt ein musikalisches Gefallenen-Gedenken nahe, was seinerzeit dem vaterländischen Denken beidseits des Rheins nur zu gut entsprach.

Mit Werken von Carl Jenkins kommen Pop- und Filmmusik-Klänge auf der Orgel zur Geltung.

Kantor Martin Ehlbeck


Adventskirche

Es ist, wie es ist – 2020 ist vieles anders als sonst. Im verflixten 7. Jahr können wir die uns und auch hoffentlich Ihnen ans Herz gewachsene Adventskirche nicht wie gewohnt durchführen. Aber wir blicken alle hoffnungsfroh ins Jahr 2021.

Damit wir Menschen aus den Stadtteilen rund um die Herrenhäuser Kirche uns wie gewohnt – aber eben doch anders – auf die Adventszeit einstimmen können, planen wir eine Aktion im Freien auf der Gemeindewiese mit genügend Abstand, aber dennoch miteinander verbunden.

Punsch aus dem eigenen mitgebrachten Becher, gemeinsames Singen, vielleicht ein kleiner Wettbewerb „Wer kennt das schönste Adventsgedicht“ oder ein kleines Adventsquiz. Halten Sie sich auf alle Fälle den 28. November ab 15 Uhr frei und lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Sie!

Bleiben Sie gesund.

Marion Müller und Christiane Roth-Schönfeld


Das andere Abendmahl

(Grafik: Pfeffer)

Über Wochen und Monate haben wir in der Herrenhäuser Kirche auf die Feier des Abendmahles verzichtet. Im Kirchenvorstand haben wir uns nun darüber verständigt, ab Oktober wieder mit der Feier des Abendmahles zu beginnen. Allerdings müssen wir auch hier alle Abstands- und Hygieneregeln befolgen.

Aus diesem Grunde werden wir das Abendmahl mit kleinen Gruppen vorne im Altarraum feiern; wir werden vorhandene kleine Gläser als Einzelkelche nutzen und uns noch eine angemessene Form überlegen, wie wir die Oblaten oder das Brot austeilen.

Da dies alles seine Zeit benötigt, werden wir in diesen Gottesdiensten nur einen kurzen liturgischen Rahmen nutzen, um die Zeit des Gottesdienstes insgesamt nicht zu sehr in die Länge zu ziehen.

Natürlich ist das noch nicht die Form des Abendmahles, die wir uns wünschen und die dem Aspekt der Gemeinschaft wirklich entspricht. Dennoch ist es ein weiterer Schritt, um die wichtigen Elemente des Gottesdienstes – und zu ihnen zählt das Abendmahl ohne Frage – unter schwierigen Bedingungen möglich zu machen.

Auch in diesem Falle aber gilt: Wir werden Erfahrungen machen müssen, um diese dann zu prüfen. Die erste Abendmahlfeier soll am Sonntag des Erntedankfestes, also am 4. Oktober stattfinden.

Pastor Olaf Koeritz


Heiligabend ohne Krippenspiel

(Foto: Efraimstochter/Pixabay)

– das wird in diesem Jahr wegen der Pandemie vielleicht so sein. Noch hoffen wir, dass mehr möglich sein wird, als wir im Moment so denken. Aber wir „spinnen“ auch an alternativen Ideen und Möglichkeiten.

Deshalb suchen wir für den Gottesdienst an Heiligabend um 16 Uhr in der Zachäuskirche Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die Lust haben, mitzuwirken in welcher Art auch immer. Kinder, die gern in andere Rollen schlüpfen, die mehr oder weniger Text lernen oder vorlesen können und Zeit haben, bei den Proben dabei zu sein. Die Proben werden voraussichtlich ab Ende November dienstags von 17 bis 18 Uhr stattfinden. Auch da sind wir flexibel.

Alle Kinder, die Lust haben, im Gottesdienst an Heiligabend mitzumachen, bitten wir, sich bis zum 31. Oktober im Gemeindebüro der Zachäusgemeinde oder bei Diakonin Hache (Tel.: 01523 8200956 / Mail: Susanne.Hache@evlka.de) zu melden. Danach laden wir die Interessierten zu einem ersten Treffen ein, um alles Weitere abzusprechen.

Wir freuen uns auf viele Kinder.

Susanne Hache


Unser Friedhof – Hort und Ort der Kultur

Grabmal Schwerdtfeger auf dem Herrenhäuser Friedhof (Foto: M. Surall)

Friedhöfe gehören für mein Gefühl nicht an den Rand der Stadt, sondern mitten in das Leben, mitten in den Ort. So ist es auch mit dem kleinen Friedhof in unserem Stadtteil in Herrenhausen. Ganz in der Nähe des Herrenhäuser Marktes, in der Kiepertstraße, befindet sich unser kleiner kirchlicher Friedhof. Er besteht seit 1860 und ist damit sogar älter als unsere Kirche, die 1906 eingeweiht wurde.

Viele kennen und schätzen ihn, weil er der Ort ist, wo ihre Angehörigen, Freunde und Freundinnen beigesetzt wurden.

Friedhöfe sind wichtig, weil sie der Trauer einen Ort geben. Zugleich sind sie ein Ort und Hort der Kultur. So kann man auf unserem Friedhof historische wie auch moderne Beispiele dafür finden, wie unterschiedlich Menschen die Gräber ihrer Angehörigen mit Grabmalen versehen haben oder noch heute versehen. Die Geschmäcker, aber auch die Stile der unterschiedlichen Epochen spiegeln sich darin. Hier gibt es viel zu entdecken. Falls Sie also unseren Friedhof noch nicht kennen: Ein Besuch lohnt sich.

Schon bald wird es dazu auch ein kleines Video geben, das Sie dann hier auf der Homepage aufrufen und sich anschauen können.

PS: Die Pflege und Unterhaltung eines Friedhofes ist über die Jahre immer aufwendiger geworden, nicht zuletzt, weil wir auf die Verwendung von Unkrautvernichtungsmitteln verzichten sollen. Wir suchen darum dringend ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die uns helfen, den Friedhof auch in Zukunft in Ordnung zu halten. Bitte melden Sie sich im Pfarramt oder auch in der Friedhofsverwaltung.

Pastor Olaf Koeritz


Corona - Öffnung - Vieles wieder möglich!

Vieles ist wieder möglich geworden in den letzten Wochen und Monaten - auch in unserem Gemeindeleben.

Wir feiern wieder Gottesdienst am Sonntag. Auch Taufen und Beerdigungen können wieder unter Auflagen durchgeführt werden. Darüber sind wir sehr froh und dankbar. Dennoch sind wir weiterhin vorsichtig - und bitten Sie in den Gottesdiensten auch weiterhin die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Treffen der Gemeindegruppen sind im Gemeindehaus wieder möglich - allerdings nur dann, wenn Sie dem vom Kirchenvorstand am 12. August 2020 aktualisierten Hygienekonzept folgen. Dies ist von den jeweils Verantwortlichen der Gruppen zu bestätigen. Unser aktuelles Hygienekonzept finden Sie hier zum Nachlesen.

Ich freue mich, dass wir unser Gemeindeleben wieder soweit wie möglich öffnen können - und bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg in den nächsten Wochen und Monaten weiter vorankommen. Aber Rücksicht und Besonnenheit sind weiterhin geboten.

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2.Timotheus 1,7)

Pastor Olaf Koeritz


!!! KEIN Flohmarkt für Kinderartikel !!!

Der für Samstag, 26. September im Gemeindehaus Herrenhausen geplante Flohmarkt für Kinderartikel muss coronabedingt leider ausfallen.


Herzlich willkommen,

heißt es für unsere neuen Kindergartenkinder hier bei uns in der ev.-luth. Kindertagesstätte Herrenhausen.

Aber nicht nur für die neuen Kinder ist es ein großer Schritt, auch für die Eltern ist der Schritt sehr bedeutsam. Waren einige Kinder vielleicht schon in der Krippe oder bei der Tagesmutter, so kennen sie die Verabschiedung auf Zeit. Andere trennen sich nun das erste Mal von den Eltern und die Eltern sich von ihren Kindern.

Wir freuen uns auf die neuen Begegnungen, das gegenseitige Kennenlernen und eine wunderschöne Zeit miteinander.

Wir wünschen allen neuen Kindern und ihren Familien einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt und Gottes Segen.

Kerstin Danne (Kita-Leitung)


Videogrüße

Vikarin Ann-Christin Liebert hat einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie z. B. Andachten zum jeweiligen Sonntag, Impressionen aus der Herrenhäuser Kirche und einiges mehr sehen und hören können.

Die bislang eingestellten Videos finden Sie unter dem Menüpunkt "Corona".

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.

Pastor Olaf Koeritz


Distanz in der realen Welt, Nähe im virtuellen Raum – Kirche im Netz

Damit Sie, liebe Gemeinde, nicht vollständig auf Gottesdienste verzichten müssen, legen wir Ihnen die verschiedenen Radio- und Fernsehgottesdienste ans Herz:
www.rundfunkgottesdienst.de und
www.zdf.fernsehgottesdienst.de.

Jeweils ab Sonntag 8:00 Uhr ist ein Gottesdienst aus unserer Landeskirche abrufbar, zu dem auch ein Liedblatt als Download bereit gestellt wird:
www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de

Ein Portal mit Ideen für Hausandachten und Gebetszeiten sowie mit weiteren Links finden Sie hier:
www.kirchezuhause.de

Hier finden Sie den digitalen Kinderkanal:
www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell/

Last but not least hat Vikarin Ann-Christin Liebert einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie Aktuelles aus unserer Region erfahren:
www.youtube.com/channel/UC8bS-dvRByy08rJaEMZKHgw .
Auch wer „Kirche, Herrenhausen-Leinhausen“ als Suche auf YouTube eingibt, findet den Kanal.

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.


Ein geistliches Wort von Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Corona – das ist lateinisch und heißt übersetzt Krone. Die Krone ist ein Zeichen von Macht. In der Tat hat Corona Macht. Allerdings ganz anders als Menschen sich das bis vor wenigen Monaten vorstellen konnten. Corona beherrscht und verändert das Leben
aller. Weltweit!

Bilder vom Corona-Virus unterm Elektronenmikroskop sind allgegenwärtig. Tatsächlich sieht das Virus so aus wie ein Kreis mit vielen kleinen Krönchen. Ich finde das faszinierend. Irgendwie etwas schauerlich und von einer gewissen Schönheit. Diese winzigen
Gebilde sind dabei, das Leben auf dieser Erde komplett zu verändern. Sie beeinflussen das alltägliche Miteinander. Und fördern die unterschiedlichen Seiten menschlichen Wesens zutage. Einerseits lese ich mit Fassungslosigkeit von Hamsterkäufen. Menschen, die Klopapier horten – so als ob ein Atomkrieg bevorstünde. Leere Regale in Supermärkten und Drogerien. Mehl, Nudeln, Brot, Dosensuppen: alles ausverkauft. Schlimmer als Heilig Abend um 13.30 Uhr! Für mich kaum zu verstehen!

Andererseits gibt es eine große Anzahl von Initiativen, um schwachen Menschen zu helfen. Massenweise melden sich Freiwillige, um für andere einzukaufen. Für alte Menschen, die nicht mehr rauskommen, für die, die jetzt isoliert leben müssen und sonst niemanden haben. Ideen für Balkonkonzerte werden verbreitet, Hilfe für Obdachlose organisiert. Das ist großartig. In vielen dringend benötigten Bereichen arbeiten Menschen jetzt bis an die Grenze der Erschöpfung und darüber hinaus. Ärztinnen und Pfleger in Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen, Feuerwehrleute und Sanitäter, Polizistinnen und Paketboten. Und auf vielen Balkonen stehen abends die Menschen und applaudieren! Als Dank für alle, die jetzt mehr tun als nur ihren Job. Das ist sehr berührend und schön zu sehen.

Die Gefahr durch das Corona-Virus ist groß. Sie ist mächtig. Doch mächtiger können Menschen sein, die jetzt besonnen handeln. Da bin ich ganz sicher! Menschen, die sich nicht einschüchtern lassen und dennoch tun, was jetzt nötig ist, damit dieses Virus eben keine Vollmacht über die Menschen gewinnt. Einen kühlen Kopf bewahren – vielleicht das Wichtigste jetzt. Und das Vertrauen füreinander und auf Gott.

Gerade jetzt, wo wir kaum noch körperlich im Kontakt miteinander sind, ist besonders viel Raum für Gottes Geist. Der verbindet Menschen über alle Grenzen. Das ist sein Geschäft. Darin hat er sich bewährt über die Zeiten. In vielen Krisen, die Menschen gemeistert haben, längst vor Corona. Der Geist Gottes durchzieht die Hoffnung und macht stark. Ein Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. So unsichtbar wie das Virus. Ich bin sicher – es ist ein starker Geist. Gott lässt uns nicht allein.

Superintendent Karl Ludwig Schmidt


Wir helfen helfen

Wichtig ist uns auch der Hinweis auf die Aktion "Nachbarschaftschallenge: Hilfe für Risikogruppen", einer Aktion des Diakonischen Werkes Hannover und des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbands Hannover, um in dieser besonderen Krisensituation Menschen Hilfe im Alltag anbieten zu können.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.diakonisches-werk-hannover.de/aktuelles-medien/news/news-meldung/in-zeiten-von-corona-hilfe-direkt-nebenan/ und im Handzettel als PDF-Datei zu dieser Aktion.