Los gehts! - Harald Röhrig in sein Amt eingeführt

 

Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr und Oberlandeskirchenrat Dr. Klaus Grünwaldt haben Harald Röhrig am Sonntag, den 14.2.2021 um 15:00 Uhr in einem Gottesdienst in sein neues Amt als Kirchenmusikdirektor im Sprengel Hannover und als Kantor unserer Gemeinde eingeführt. 

Oberlandeskirchenrat Grünwaldt betonte in seiner Ansprache, dass hinter allem künstlerischen Engagement in der Kirchenmusik die Aufgabe stehe, auf Gott zu verweisen und Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen. Musik könne Glauben wecken und vertiefen und unvergessliche, berührende Augenblicke schenken. „Musik kommt von außen auf uns zu, aber sie berührt uns innen“, so Grünwaldt. In unserer Gemeinde wid er die gottesdienstliche Musik gestalten, Chöre leiten und Konzerte organisieren.
Darüber hinaus koordiniert er von der Grafschaft Schaumburg und dem südhannoverschen Raum, über die Landeshauptstadt bis nach Wunstorf und Neustadt die Fachaufsicht, Vernetzung und Ausbildung von Kirchenmusiker:innen.

„Ob Kinder oder Senioren, klassisch oder modern, Solistenrolle oder Musikfest mit hunderten Mitwirkenden, es ist diese Vielfalt, die mich an der Kirchenmusik fasziniert“, sagt Röhrig im Vorfeld seiner Einführung. Die Ausbildung des Nachwuchses sei dabei ebenso erfüllend wie die Arbeit mit Profis. Zurzeit kann Röhrig wie so viele Musik- und Kulturschaffende aber nur von großen Chorkonzerten und Kammermusik-Aufführungen träumen. „Die Corona-Situation schränkt unsere Möglichkeiten massiv ein.“ Chöre und Ensemble könnten nicht proben, der persönliche Kontakt untereinander komme zu kurz. „Nicht alles lässt sich online machen. Mir fehlt das gemeinsame Musizierenund Singen.“ Das ständige Umorganisieren und Anpassen an die neuen Corona-Maßnahmen sei anstrengend und eine echte Geduldsprobe. „Der unermüdliche Einsatz meiner Kolleg:innen, den Kontakt zu den Gruppen und freiberuflichen Musikern zu halten, ist enorm.“, lobt Röhrig. Nun freue er sich auf das Kennenlernen seiner Gruppen, Chöre und vieler neuer Gesichter. „Trotz Abstand ist der direkte Austausch wichtig, damit ich mich für gute Rahmenbedingungen und hohe Arbeitszufriedenheit unter den ehren- und hauptamtlichen Kirchenmusiker:innen einsetzen kann.“, betont Röhrig.

 


Passionsandachten in der Herrenhäuser Kirche

(Foto: epd-bild / Norbert Neetz)

Herzliche Einladung zu unseren diesjährigen Passionsandachten jeweils am Donnerstag um 19 Uhr im Vorraum der Herrenhäuser Kirche.

Im Anschluss an die Aktion „7 Wochen ohne“ stellen wir die Andachten in diesem Jahr unter das Motto „Spielraum!“.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

  • 25. Februar: Pastor Koeritz
  • 4. März: Superintendent Schmidt
  • 11. März: Pastor Peter
  • 18. März: Pastorin Charbonnier
  • 25. März: Pastor Goldschmidt

 


Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Kirchenmusikdirektor Harald Röhrig (Foto: A. Plessen)

Am ersten Februar übernimmt Harald Röhrig das Amt des Kantors an der Herrenhäuser Kirche von Martin Ehlbeck. Rebekka Hinze hat sich mit ihm unterhalten und stellt ihn uns vor.

Der Weg zur Musik war dem 52jährigen Vater zweier erwachsener Kinder nicht in die Wiege gelegt. Aber die Begeisterung für schwarze und weiße Tasten führte dazu, dass er im Grundschulalter seine Eltern überzeugen konnte, Klavierunterricht zu bekommen. Später war der Zufall im Spiel: Ein Klassenkamerad seines älteren Bruders nahm ihn mit an die Orgel. Von da an ging es ziemlich schnell: „Seit ich 15 bin, sitz‘ ich sonntags auf der Orgelbank, anfangs vielleicht nicht immer zur größten Freude aller Zuhörer,“ sagt Röhrig im Rückblick schmunzelnd. Aber er lernt schnell und teilweise autodidaktisch. Wie es sich anfühlt, bei 5°C auf einem halb fertigen Instrument zu spielen, weiß Röhrig noch recht gut. Trotzdem nimmt er nach seinem Zivildienst in einer Garbsener Kirchengemeinde an der Hannoverschen Musikhochschule ein Kirchenmusikstudium auf. Den Abschluss macht er „mit der Tochter auf dem Arm“.

Trotz verlockender Angebote bleibt er in Garbsen. Drei Jahre ist er überregional für fünf Gemeinden zuständig, spielt Gottesdienste, leitet einen Gospel- und einen Kinderchor, gibt Früherziehungs- und Orgelunterricht, betreut die nebenberuflichen KollegInnen, organisiert übergemeindliche Veranstaltungen und gibt Konzerte. Dann übernimmt er die Kreiskantorenstelle in Letter, wo es ihm gelingt, die Kantorei von anfangs gerade einmal zehn auf 90 Mitglieder wachsen zu lassen, eine erfolgreiche Konzertreihe zu etablieren, mit der Kinder- und Jugendkantorei jährlich ein Sommermusical sowie die Krippenspiele einzustudieren und vieles mehr. Die Zusammenarbeit mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen KollegInnen ist ihm dabei sehr wichtig.

Röhrig hat Freude an seiner Arbeit, aber es wächst der Wunsch, noch mal etwas Neues anzupacken. So bewirbt er sich für das Amt des Kirchenmusikdirektors (KMD) im Sprengel Hannover und bekommt die Stelle: „Ich möchte meine Erfahrungen, die ich in vielen Bereichen sammeln durfte, weitergeben.“ Zu seinen übergemeindlichen Aufgaben gehören u. a. die Aus- und Fortbildung der nebenamtlichen KirchenmusikerInnen, Prüfungsabnahmen, Beratung, Visitation, Mitwirkungen bei Stellenbesetzungen sowie Gremienleitungen. Dass nach einem sechsmonatigen Umbauprozess der KMD-Stelle mit einem Teil der Arbeitszeit nun endlich auch praktische Gemeindearbeit wieder in den Fokus rückt, freut ihn sehr. Da er durch die Aufgaben als KMD die Kinderkantorei leider nicht mehr selber leiten kann, arbeiten Kirchenvorstand und er schon intensiv an Lösungen, wie dieser wichtige Bereich weitergeführt werden kann, denn die musikalische Arbeit mit Kindern ist ihm ein Herzensanliegen.

Allerdings sorgt Corona dafür, dass Röhrig noch nicht sagen kann, wann und wie es für ihn und die Chöre losgehen kann: „Natürlich hatte ich Ideen, wie wir hätten starten können, natürlich hatte ich Ideen für ein erstes Konzertprogramm im Sommer. Aber es ist aktuell* überhaupt nicht abzusehen, wie sich das Infektionsgeschehen entwickeln wird, und natürlich wollen wir aus Chorproben keine Superspreading-Events machen.“ So hilft nur abwarten, bis Röhrig seine künftigen SängerInnen kennenlernen kann. Ob er alte Traditionen aus Letter mitbringen wird? „Wir werden sehen, ich treffe hier auf gewachsene Chöre mit ihrem eigenen Charakter, und sie treffen auf mich und meinen Charakter. Auf das Kennenlernen bin ich gespannt und freue mich auch auf neue Impulse, die ich dort bekommen werde.“ Dann wird Harald Röhrig in große Fußstapfen seines Vorgängers treten, vor denen er durchaus Respekt hat: „Martin Ehlbeck hat fantastische Projekte auf die Beine gestellt. Seit vielen Jahren sind wir Kollegen, ich schätze ihn als Mensch und Musiker sehr. Bei der Übergabe stelle ich übrigens fest, wie ähnlich wir in vielen Dingen sind. So haben wir beide einen eigenen Kantoren-Werkzeugkasten mit fast gleichem Inhalt.“

Am 14. Februar um 15 Uhr wird Harald Röhrig von Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr und OLKR Dr. Klaus Grünwaldt in seine Ämter eingeführt. Seien Sie herzlich willkommen, Herr Röhrig!

*Das Interview fand am 15.12. statt.


Konzert mit dem Sinfonischen Blasorchester Peine

Sinfonisches Blasorchester Peine (Foto: Stadtorchester Peine)

Sonntag, 21. März, 18 Uhr
Herrenhäuser Kirche
Sinfonisches Blasorchester Peine

Eines der besten Laienblasorchester Norddeutschlands mit einem Programm, das einen weite Bogen spannt von klassischer bis Pop-Musik. Musik von Carl Orff, Dmitri Schostakowitsch, Johan de Meij, Nena, Udo Jürgens, u.a.

Eintritt frei

Ob und unter welchen konkreten Bedingungen dieses Konzert auf Grund der Pandemielage stattfinden kann, ist ungewiss. Das Konzert in der ursprünglich vorgesehenen Besetzung wird höchstwahrscheinlich nicht möglich sein. Ein Alternativprogram ist in Planung. Kurzfristige Informationen zum Konzert finden Sie zu gegebener Zeit auf dieser Homepage.


Klavierzeitreisen

Andy Mokrus (Foto:Birgit Lütge)

Sonntag, 25. April, 18 Uhr
Herrenhäuser Kirche
Andy Mokrus: Klavierzeitreisen

Was geschieht wenn sich Rachmaninoff und Gershwin in winterlicher Kulisse zu einer Unterhaltung treffen? Darf der Rosarote Panther durch ein Klavierstück schleichen? Ist Country ein irisches Exportgut? Die Antwort auf diese und andere musikalische Fragen gibt der hannoversche Komponist Andy Mokrus in seinem aktuellen Programm „Klavierzeitreisen“.

Seine Werke vertonen Reiseerinnerungen und andere Bilder mit liebevollem Blick fürs Detail. Manche Komposition weckt Erinnerungen an Filmmusik oder Broadway-Shows, andere entführen den Zuhörer in die Welt der schillernden Klangfarben von Maurice Ravel. Klavierzeitreisen ist ein unterhaltsames Piano Solo Programm für Liebhaber von Klaviermusik, gleich ob sie den unbändigen Groove Oscar Petersons oder die strenge Formensprache J.S. Bachs vorziehen.

Andy Mokrus ist mehrfacher Träger des niedersächsischen Jazzpreises.

Ob dieses Konzert auf Grund der Pandemielage stattfinden kann, ist noch ungewiss. Kurzfristige Informationen zum Konzert finden Sie zu gegebener Zeit auf dieser Homepage.


Kleider
sammlung für Bethel

Was kann in die Sammlung gegeben werden?
Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe (paarweise gebündelt), Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und Federbetten.

Nicht in die Sammlung gehören:
Lumpen, nasse oder verschmutzte Kleidung und Wäsche, abgetragene Schuhe, Gummistiefel, Skischuhe, Klein– und Elektrogeräte.

Abgeben können Sie die Sachen im Vorraum der Herrenhäuser Kirche vom 15. März (Mo.) – 16. März (Di.) jeweils von 9.00 – 18.00 Uhr.
 

 


Alles ein wenig anders: ein Rückblick der Kita Herrenhausen

(Foto: Kerstin Danne)

Aus der Kita Herrenhausen möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick bzw. Rückblick auf das Jahr 2020 geben.

Fing das Jahr 2020 zwar noch relativ normal an, wurde es doch sehr turbulent. Im Februar feierten wir noch schön Fasching mit Buffet und Kinderdisco. Doch schon Mitte März war von heute auf morgen alles vorbei. Die Schulen und Kindergärten wurden geschlossen, selbst Spielplätze gesperrt.

Ostern stand vor der Tür, doch statt eine kleine Gründonnerstagandacht mit Herrn Koeritz in der Kirche zu feiern, waren wir alle im Lockdown. Wir Erzieherinnen versuchten, so gut es ging, den Kontakt zu den Kindern unserer Kita zu halten. Wir haben kleine Abholaktionen gestartet, Videofilme selbst gedreht und Briefe nach Hause gebracht. Nach und nach durften wir zum Glück wieder Kinder in der Kita empfangen. Zwei Notgruppen wurden eingerichtet, die sich nicht begegnen durften – und das in unserer kleinen sehr überschaubaren Einrichtung!

Wir waren mittlerweile im Sommer angekommen. Noch waren längst nicht alle Kinder wieder da. In ein paar Wochen sollten die Vorschulkinder aus der Kita zur Schule kommen. Aber wie sie verabschieden? Schließlich haben sie sich mit Schatzkarte und ganz viel Spaß auf eine Schatzsuche begeben. Nach ein paar guten Verstecken und kniffligen Rätseln haben wir den Schatz gefunden: selbst gebastelte Schultüten! Wie war die Freude groß!

Ab August kamen dann unsere neuen (kleinen) Kindergartenkinder. Doch noch immer hatte das Coronavirus uns in der Hand: Eingewöhnung der neuen Kitakinder, deren Eltern durften zwar in die Kita, aber bitte nur mit Mund-Nasen-Schutz. Alle anderen Eltern begrüßten wir an der Eingangstür und nahmen dort die Kinder in Empfang. Was anfangs eine sehr ungewöhnliche Situation war, wurde doch sehr schnell bei Kindern, Eltern und uns Mitarbeiterinnen zur Normalität.

Der Herbst kam und mit ihm viele tolle Feste. Doch es gab auch wieder neue Bestimmungen. Am St. Martinstag Laterne laufen, die kleine gemütliche Weihnachtsfeier: Alles musste abgesagt werden.

Dennoch sind wir dankbar, dass wir uns wenigstens täglich in der Kita sehen und begrüßen können. Auch wenn sich der Alltag in der Einrichtung sehr geändert hat, bleiben wir zuversichtlich. Das Jahr 2020 ist vorbei und das Jahr 2021 wird etwas Neues bringen.

Wir wünschen allen ein gutes Neues Jahr. Bleiben Sie gesund.

Kerstin Danne


Virtueller Rundgang durch die Herrenhäuser Kirche

Vikarin Ann-Christin Liebert hat gemeinsam mit einem Kollegen ein wunderbares Kugelpanorama der Herrenhäuser Kirche erstellt. Dieses Panorama ermöglicht Ihnen einen 360°-Rundblick in den Innenraum unserer Kirche.

Sie können das Kugelpanorama unter "Gemeinde > Virtueller Rundgang" ansehen. Dort finden Sie auch weiterführende Tipps.

Sie wollen noch mehr über die Herrenhäuser Kirche erfahren? Heinz Lange hat viel Wissenswertes über die Architektur, Restaurierung, Umbau u.v.m. unserer Kirche zusammengetragen (s. "Gemeinde > Herrenhäuser Kirche").

Wenn Sie unsere Kirche nicht nur leer, sondern gemeinsam mit anderen Christinnen und Christen erleben wollen, laden wir Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein!