Jedes Ende ist ein neuer Anfang, und hinter jedem Anfang wartet ein neues Abenteuer …

Vikain Ann-Christin Kreuer wird am 20. Juni um 10 Uhr im Gottesdienst verabschiedet

Es ist unglaublich, wie schnell etwas über zwei Jahre Vikariat verflogen sind. Und ich erinnere mich noch an den Moment, als ich erfahren habe, dass ich in dieser Gemeinde mein Vikariat absolvieren darf. Ich war freudig aufgeregt! Zwar war ich schon seit einigen Jahren an dieser Kirche mit der Stadtbahn vorbeigefahren, aber hatte sie bis dahin noch nicht von innen gesehen.

Als ich die ersten Kontakte in dieser Gemeinde knüpfen durfte, da wusste ich: Das wird eine wunderbare Zeit. So viele liebe, neugierige, verständnisvolle und offenherzige Menschen sind mir in diesen zwei Jahren begegnet. Sie haben mich begleitet bei meinen ersten Schritten als angehende Pastorin im Gottesdienst, im Konfer, bei Andachten und diversen Treffen. Einige von Ihnen und Euch haben mich ermutigt, mir ihr Vertrauen geschenkt und waren verständnisvoll, wenn etwas noch nicht so gut funktionierte. Dafür möchte ich mich bei Ihnen und Euch bedanken! Danke, dass Sie auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen mir begegnet sind und ich Teil Ihres und Eures Weges sein durfte. Egal, ob es die Arbeit beim diakonischen Mittagessen, das gemeinsame Feiern der Gottesdienste und Kita-Andachten waren oder die vielen Gespräche zwischendurch – ich habe die Zeit bei Ihnen und Euch sehr genossen. Diese Gemeinde hat definitiv einen Platz in meinem Herzen gefunden.

Ein besonderer Dank geht noch an Pastor Koeritz, der ein wunderbarer und einzigartiger Mentor ist. Ohne dich, lieber Olaf, stünde ich jetzt am Ende des Vikariats nicht dort, wo ich nun stehe.

Jedes Ende ist ein neuer Anfang, und hinter jedem Anfang wartet ein neues Abenteuer …

Das Vikariat geht zu Ende und nach einem langen Weg werde ich endlich Pastorin sein! Nach bestandenem 2. Examen darf ich ab dem 1. Juli 2021 meine erste eigene Pfarrstelle in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Han­nover-Roderbruch antreten. Ich freue mich, dass ich neue Wege gehen darf und einen diakonischen Schwerpunkt in meiner Arbeit haben werde. Das eine endet – etwas anderes beginnt. Danke, dass ich für zwei Jahre Teil dieser Gemeinde sein durfte.

Am 20. Juni werde ich nun offiziell um 10 Uhr im Gottesdienst von Pastor Koeritz verabschiedet. Vielleicht sehe ich Sie und Euch dann noch einmal zum Abschluss „live und in Farbe“. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Alles Gute & Gottes Segen auf Ihren und Euren weiteren Wegen!

Ihre und Eure Ann-Christin Kreuer


EKD Synode - Eröffnungsgottesdienst aus unserer Kirche

Am Donnerstag, den 6. Mai um 18:00 Uhr hat die EKD den Online-Eröffnungsgottesdienst ihrer Synodentagung live aus unserer Kirche übertragen.
Ein großer technischer Aufwand,  da auch alle gewählten Synodale und Synodalinnen online dazugeschaltet waren und auf digitalem Wege in ihr Amt eingeführt wurden.
Kirchenmusikdirektor Harald Röhrig hat gemeinsam mit Sven Erdmann (Gesang und Violine) und Michael Tewes (Oboe) diesen Gottesdienst wunderbar musikalisch gestaltet.
Unsere Kirche durfte sich in ihrer vollen Schönheit zeigen und ist strahlend ins Bild gesetzt worden.
Unter dem folgenden Link können sie diesen Gottesdienst noch einmal nacherleben.
Es lohnt sich!

https://www.youtube.com/watch?v=Hlo6SWoEvyY

Pastor Olaf Koeritz


Marcia Palma wird Vikarin in Herrenhausen-Leinhausen

Marcia Palma (Foto: Andreas Salomon-Prym)

Liebe Gemeindemitglieder, mein Name ist Marcia Palma, ich bin 46 Jahre alt und Chilenin. Ich lebe seit sechs Jahren in Deutschland. Mein Weg in die Theologie war kein direkter. Ich habe zunächst Chemie und Umweltingenieurswissenschaft studiert und fünf Jahre in der pharmazeutischen und chemischen Industrie in Santiago de Chile gearbeitet.

Dann begann ich mit der Theologie, die mich vorher schon länger privat beschäftigt hatte. Ich studierte Theologie erst in Chile und engagierte mich dort in der Gemeinde der „barmherzigen Samariter“. Danach durfte ich für ein Jahr in Leipzig studieren als Stipendiatin des Gustav-Adolf-Werkes. Das war damals mein erster Aufenthalt in Deutschland. Für mich hat sich dadurch ein neuer Horizont und eine ganz neue Kultur eröffnet. Das war sehr spannend, aber auch nicht immer einfach. Nach meiner Rückkehr nach Lateinamerika habe ich den Rest meines Theologiestudiums in Buenos Aires absolviert und arbeitete hier parallel als Religionslehrerin an der methodistischen Schule William Morris. Durch die Arbeit in der Schule und der Kirche lernte ich, dass Glaube konkret sein muss, etwa wenn wir als Christ*innen ein Leben in Würde und ohne Gewalt ermöglichen und die Sorge um die Umwelt vorantreiben.

Im Jahr 2012 zog es mich noch einmal nach Deutschland. An der Humboldt-Universität in Berlin konnte ich mich mit einem Stipendium des Lutherischen Weltbundes in die Theologie Martin Luthers vertiefen. Anschließend war ich als ökumenische Mitarbeiterin im Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DIMOE) der Evangelischen Landeskirche in Württemberg tätig. Dies ermöglichte mir, einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten und Bereiche des Pfarrberufs zu gewinnen und die Kirche in dieser Region kennenzulernen. Seit 2017 habe ich das Lateinamerika-Referat des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW) geleitet und zusätzlich ab Januar 2020 das Lateinamerika-Referat des Zentrums für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit (ZMÖ).

Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe, das Vikariat in der Gemeinde Herrenhausen-Leinhausen machen zu dürfen. Ich bin gespannt darauf, Sie kennenzulernen.

Marcia Palma


Musikalische Einführung für Harald Röhrig

Einführung von Kirchenmusikdirektor Harald Röhrig (Foto: Gartmann/Sprengel Hannover)

Musikerkolleg*innen, Wegbegleiter, Freunde und Familie waren am 14. Februar in die Herrenhäuser Kirche gekommen, um dabei zu sein, als Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr Harald Röhrig in sein Amt als Kantor der Herrenhäuser Gemeinde und Kirchenmusikdirektor des Sprengels Hannover einführte.

Oberlandeskirchenrat Grünwaldt betonte in seiner Ansprache, dass hinter allem künstlerischen Engagement in der Kirchenmusik die Aufgabe stehe, auf Gott zu verweisen und Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen.

„Musik kommt von außen auf uns zu, aber sie berührt uns innen“, so Grün­waldt. Seien wir gespannt, auf welche Weise der neue musikalische Regisseur uns berühren wird.


Konfirmandenzeit

Blick in die 
Hoffnungs­box (Alle Fotos: Olaf Koeritz)

Im Sommer 2020 ist das neue Modell für die gemeinsame Konfirmandenzeit der Kirchengemeinden Herrenhausen-Leinhausen, Ledeburg-Stöcken und Zachäus gestartet. Leider mussten wir pandemiebedingt gleich Abstriche machen. Wir konnten uns nicht mit den 31 Konfirmand*innen und elf Teamer*innen und den Hauptamtlichen an einem Ort treffen, sondern haben uns auf zwei Gruppen (Gemeinden) aufgeteilt.

Wortwolke der Konfirmanden zum Thema: „Was macht dir Hoffnung?“

Wir haben bisher versucht, das Beste daraus zu machen, schon viel miteinander erlebt und Spaß gehabt. Besondere Aktionen waren der digitale Adventskalender, den die Konfirmand*innen und Teamer*innen gestaltet haben, das Schattenspiel-Video mit der Weihnachtsgeschichte und die Beteiligung an den Andachten am Heiligabend.

Wortwolke der Konfirmanden zum Thema: „Was macht dir Hoffnung?“

Im Januar haben die Konfirmand*innen von den Teamer*innen Hoffnungsboxen erhalten. In jeder Box waren drei Gegenstände und ein Text, die für die Teamer*innen mit Hoffnung zu tun haben. Die Konfirmand*innen haben sich beim Auspacken der Hoffnungsbox gefilmt, Gegenstände und Texte ausgetauscht (und dabei wieder gefilmt) und dann die Box weitergegeben. So sind Verbindungen entstanden, die vielleicht auch ein bisschen Hoffnung weitergeben konnten. Die Videos zu den Hoffnungsboxen können auf den Homepages der Kirchengemeinden angesehen werden.

 

Soweit es möglich war, haben wir uns in den Gemeindehäusern getroffen, mit Abstand und Masken und z. T. in Kleinstgruppen. Auch Videokonferenz und Spaziergänge zu dritt haben wir ausprobiert. Wir werden sehen, was die nächsten Monate noch bringen werden. Auf jeden Fall haben wir sicherheitshalber die Termine der Konfirmationen verschoben: In Herrenhausen-Leinhausen werden am 18. Juli und 12. September die Jugendlichen konfirmiert, und in Ledeburg-Stöcken am 18. Juli.

Diakonin Susanne Hache


„Einen Schlüssel für die Orgel, den würde ich gern behalten“

Martin Ehlbeck (Foto: Olaf Koeritz)
Martin Ehlbeck in den Ruhestand verabschiedet

Nach 33 ½ Jahren ist Martin Ehlbeck als Kirchenmusiker und Kreiskantor in den Ruhestand gegangen. Mit einer wunderschönen Bachkantate und zwei musikalisch von ihm gestalteten Gottesdiensten hat er sich von der Gemeinde und die Gemeinde sich von ihm verabschiedet. Viele Geschenke und Glückwünsche konnte er an diesem Tage und in den Tagen darauf entgegennehmen.

Er selbst hat einen Schlüssel für den Aufgang zur Orgel behalten, um an seinem Instrument weiterhin üben, sein Repertoire pflegen und ausbauen zu können. Auch als Orgel-Sachverständiger wird er trotz seines Ruhestandes weiterhin tätig sein.

Lieber Herr Ehlbeck: Alles Gute und Gottes Segen für Ihren neuen Lebensabschnitt.


Abschied von Diakon i. R. Roland Pech

Diakon i. R. Roland Pech (Foto: privat)

Roland Pech – dieser Name war und ist für die Menschen in unserer Gemeinde Herrenhausen-Leinhausen ein Name, der viele Erinnerungen wachruft.

Von 1973 bis 2006 war er in unserer Kirchengemeinde als Diakon tätig. Über seinen Vater ist er in die Jugendarbeit hineingewachsen. In Berlin-Zehlendorf macht er seine Katechetenausbildung und beginnt beim CVJM in Berlin seine Berufstätigkeit als Diakon. Bereits in Berlin zeigte sich seine Leidenschaft im Engagement für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Ein Diakon im besten Sinne des Wortes.

In seinen ersten Dienstjahren stand die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt: Kindergottesdienst, Familiengottesdienst, Freizeiten, Jungschar und vieles mehr. Unzählige Familiengottesdienste und Weihnachtsgottesdienste wurden von ihm liebevoll vorbereitet und durchgeführt. Später hat er sich verstärkt in der Seniorenarbeit engagiert. Für alleinstehende Ältere und sozial schwächere Menschen führte er bei uns das Diakonische Mittagessen ein. In seinen letzten Dienstjahren war er auch in der Zachäusgemeinde tätig. Dort betreute er zusammen mit Herrn Ferling die Gruppe 55+ und die Seniorengeburtstagsgala. Gemeinsam initiierten sie auch den Männertreff.

Wir alle sind ihm für sein vielfältiges Wirken zu großem Dank verpflichtet. Am 16.01.2021 ist Roland Pech im Alter von 79 Jahren verstorben und auf dem Herrenhäuser Friedhof beigesetzt worden.


Musikalische Gottesdienste in der Herrenhäuser Kirche

Das Handglocken-Trio Hannover ist im Gottesdienst am 18. April zu hören

Karfreitag, 2. April, 15 Uhr: Wort und Musik zur Sterbestunde Jesu. Pastor Olaf Koeritz. Giovanni Battista Pergolesi „Stabat Mater“, Katharina Sternberg (Sopran), Claudia Erdmann (Alt), Streichquartett, Leitung und Orgel: KMD Harald Röhrig. Ostersonntag,

4. April, 10 Uhr: Kantatengottesdienst mit Superintendent Karl Ludwig Schmidt. Georg Philipp Telemann, Solokantate zum Ostersonntag, Claudia Erdmann (Alt), Friederike Altenhöner (Violine), Harald Röhrig (Orgel). Sonntag,

18. April, 10 Uhr: Gottesdienst mit Superintendent Schmidt. Handglocken-Trio Hannover mit Originalkompositionen und eigenen Bearbeitungen, Harald Röhrig (Orgel).

Pfingstsonntag, 23. Mai, 10 Uhr: Kantatengottesdienst mit Superintendent Schmidt. Georg Philipp Telemann, Solo­kantate zum Pfingstsonntag, Sven Erdmann (Bariton), Michael Tewes (Oboe), Harald Röhrig (Orgel).


Kinderfreizeit in den Sommerferien

(Foto: Marc Jacobmeyer)

Im nächsten Sommer sind Kinder von sechs bis zwölf Jahren zu einer unvergleichlichen Woche eingeladen. Vom 31. Juli bis zum 6. August geht es auf Kinderfreizeit in das wunderbare Haus an den großen Steinen in Nordhessen. Ein Haus, das vom Gelände und von den Zimmern her keine Wünsche offenlässt. Das Freizeitteam wird ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen, das seinesgleichen sucht.

Die Freizeit wird von den Nachbarkirchengemeinden in Hainholz und Vinnhorst veranstaltet, Anmeldungen von Kindern aus Herrenhausen, Burg, Ledeburg und Stöcken sind willkommen. Mehr Infos auf www.kirchengemeinde-hainholz.de und unter Tel. 352 09 10, Diakon Marc Jacobmeyer.


Hoffnung weitergeben

Die Hoffnungsbox (gepackt von drei Teamerinnen)
Was gibt Konfirmandinnen und Konfirmanden Hoffnung?

Drei Teamerinnen haben jeweils eine Hoffnungsbox gepackt und sich dabei gefilmt. Sie haben drei Gegenstände ausgewählt, die sie mit Hoffnung verbinden, die für sie Hoffnung symbolisieren oder die ihnen Hoffnung geben. Dazu kam ein kurzer Text. Die fertige Hoffnungsbox haben sie jeweils einer Konfirmandin oder einem Konfirmanden gebracht. Die Hoffnungsbox wurde ausgepackt, kommentiert, teilweise neu bestückt und weitergegeben. So sind drei Video-Ketten mit Gedanken zu „Hoffnung“ entstanden.

Schauen Sie sich die Videos unter Corona > aktuelle Videos an und entdecken Sie, was Konfirmandinnen und Konfirmanden Hoffnung gibt.


Virtueller Rundgang durch die Herrenhäuser Kirche

Vikarin Ann-Christin Liebert hat gemeinsam mit einem Kollegen ein wunderbares Kugelpanorama der Herrenhäuser Kirche erstellt. Dieses Panorama ermöglicht Ihnen einen 360°-Rundblick in den Innenraum unserer Kirche.

Sie können das Kugelpanorama unter "Gemeinde > Virtueller Rundgang" ansehen. Dort finden Sie auch weiterführende Tipps.

Sie wollen noch mehr über die Herrenhäuser Kirche erfahren? Heinz Lange hat viel Wissenswertes über die Architektur, Restaurierung, Umbau u.v.m. unserer Kirche zusammengetragen (s. "Gemeinde > Herrenhäuser Kirche").

Wenn Sie unsere Kirche nicht nur leer, sondern gemeinsam mit anderen Christinnen und Christen erleben wollen, laden wir Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein!