Digitaler Adventskalender ab 1.12

Dieses Jahr erwartet Sie ein digitaler Adventskalender.

Wie beim normalen Adventskalender, können Sie jeden Tag eine neue Tür öffnen und schauen, was sich dorthinter verbirgt. Inhaltlich gestaltet wurde er von unseren Konfirmand*innen aus der Region (Herrenhausen-Leinhausen, Zachäus, Ledeburg-Stöcken) sowie den Teamer*innen.  Seien Sie also gespannt!

Auch wenn in diesem Jahr vieles anders ist,der Advent bleibt und kommt immer wieder. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg und warten auf das, was da kommt.

Wir wünschen Ihnen mit diesem digitalen Adventskalender eine gute, besinnliche und gesegnete Adventszeit.

Ihre Vikarin

Ann-Christin Liebert


Andacht zum 1. Advent

Auf unserem Youtube-Kanal haben Pastor Olaf Koeritz und Kirchenmusiker Martin Ehlbeck eine Andacht zum 1. Advent vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen.

Sie finden das Video (sowie viele weitere Beiträge) unter dem Menüpunkt "Corona > Aktuelle Videos".


Heiligabend in der Herrenhäuser Kirche

Macht hoch die Tür – Ihr persönlicher Weg durch Ihre Kirche!

Weihnachten vertraut und doch ganz anders – so möchten wir in diesem Jahr Jesu Geburt feiern. Auf manch Liebgewordenes müssen wir in diesem Jahr verzichten und entdecken hoffentlich Neues dafür. Denn auch in diesem Jahr gilt: Gott kommt zu uns, mitten hinein ins Leben in unserem Stadtteil.

Von 15 bis 19 Uhr wird die Kirche und ihre große Tür für Sie geöffnet sein. Und jeder und jede von Ihnen kann sie in dieser Zeit zu einem ganz persönlichen Weihnachtsweg besuchen.

Sie erwartet kein festes Programm zu festen Zeiten, sondern es gibt verschiedene Elemente, die wir Ihnen anbieten wollen. Es wird Lesungen geben, Musik zu Weihnachtsliedern oder auch freie Stücke, darüber hinaus werden Sie die Weihnachtsgeschichte als Schattenspiel in einzelnen Szenen auf einer Videoleinwand sehen können.

Und das Ganze wird in einer festlich geschmückten Kirche stattfinden. Den großen erleuchteten Tannenbaum und die Krippe werden Sie an den vertrauten Orten finden. Kommen Sie vorbei. Lassen Sie sich überraschen, entdecken Sie Ihre Kirche noch einmal neu, feiern Sie Ihren ganz persönlichen Gottesdienst. Allein oder mit Ihrer Familie, zu einer Uhrzeit, die Ihnen entspricht.

Die Verweildauer in der Kirche wird auf ca. 15 Minuten begrenzt sein und hängt im Wesentlichen davon ab, wie viele Menschen gerade die Kirche besuchen wollen. Bringen Sie bitte auf jeden Fall Ihren Mund-Nasen-Schutz mit.

Wir wissen nicht, ob wir alles so, wie wir es geplant haben, auch wirklich werden feiern können. Eventuell nötige Änderungen wegen der zu Weihnachten aktuell geltenden Bestimmungen erfahren Sie hier auf unserer Homepage oder im Gemeindebüro.


Corona Aktuell

Liebe Gemeindemitglieder,

noch immer hat uns die Corona Pandemie fest im Griff.  
Und wir wissen noch nicht genau, wann wir mit wirklich spürbaren Veränderungen werden rechnen können.
Ich möchte Sie darum auf die aktuellen Entwicklungen bei uns in der Kirchengemeinde kurz hinweisen:
 

  1. Gottesdienste werden weiterhin wie gewohnt stattfinden. Es gilt im Gottesdienst bis auf weiteres die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen Schutzes.
  2. Der Konfirmandenunterricht  wird weiterhin - wenn auch in abgewandelter Form - stattfinden.
  3. Leider muss auch die geplante alternative Veranstaltung zu unserer wunderschönen Adventskirche aufgrund der aktuellen Bestimmungen entfallen.
  4. Auch alle geplanten Konzerte müssen im November ausfallen.
  5. Die Kirche ist weiterhin für das stille Gebet geöffnet.

Pastor Olaf Koeritz


Kunst und Kultur auf dem Herrenhäuser Friedhof

Dr. Matthias Surall und Pastor Olaf Koeritz führen über den Herrenhäuser Friedhof

Friedhöfe sind wichtig, weil sie der Trauer einen Ort geben. Zugleich sind sie ein Ort und Hort der Kultur. So kann man auf unserem Friedhof historische wie auch moderne Beispiele dafür finden, wie unterschiedlich Menschen die Gräber ihrer Angehörigen mit Grabmalen versehen haben oder noch heute versehen. Die Geschmäcker, aber auch die Stile der unterschiedlichen Epochen spiegeln sich darin wider. Hier gibt es viel zu entdecken.

Dieses kurze Video möchte sie auf einen kleinen Rundgang über unseren Herrenhäuser Friedhof mitnehmen und ihnen einige Grabmäler näher erläutern. So manch neue Perspektive kann sich hier auftun.

► Videorundgang über den Herrenhäuser Friedhof


Abschied nach 34 Jahren als Organist und Kantor an der Herrenhäuser Kirche

Martin Ehlbeck an der Orgel (Foto: Liverecordings)

Interview mit Martin Ehlbeck

Pastor Olaf Koeritz: Lieber Herr Ehlbeck, Sie gehen jetzt nach 34 Jahren als Kantor und Kirchenmusiker in unserer Kirchengemeinde in den Ruhestand. An welche Ereignisse denken Sie besonders gern zurück?

Kantor Martin Ehlbeck: Da sind auf jeden Fall die szenischen Aufführungen. Zu Beginn dieser Arbeit (ein Ballett zum Requiem von Fauré) gab es viele Vorbehalte, aber am Ende ist es doch immer sehr gut geworden. Und dann sind viele weitere Projekte gefolgt, an die ich den Chor langsam herangeführt habe.

Welches dieser Projekte ist für Sie ganz persönlich das stärkste Stück gewesen?

Ich denke, es ist dann doch das letzte Projekt gewesen: die Johannes-Passion von Bach.

Wie sind Sie überhaupt auf diese Idee gekommen?

Ich habe in einer Lübecker Kirche eine vergleichbare Aufführung besucht. Da entstand der Wunsch: Das müsste doch auch in Herrenhausen möglich sein. Aber ich wollte es auf jeden Fall gut machen, in guter Qualität. Später bin ich Herrn Christoph G. Amrhein als Regisseur begegnet – so haben wir diese Projekte gemeinsam umgesetzt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht: das Musikalische wie auch das Handwerkliche. Natürlich gab es immer auch mal wieder schwierige Momente, aber am Ende sind es immer wunderbare Aufführungen geworden.

Neben diesen Opernaufführungen gab es noch vieles andere, an das ich gerne zurückdenke. Nicht zuletzt die wunderbare Erweiterung der Orgel und die Arbeit mit dem Kinderchor. Da habe ich eine pädagogische Errungenschaft dieses Jahrhunderts versucht einzusetzen: die Lieder in Bewegung zu bringen. Viele Lieder mit Bewegungen zu versehen.

Die Musik welcher Komponisten hat Sie geprägt und Ihre Arbeit bestimmt?

Auf der Orgel war das z. B. die Musik von Olivier Messiaen. Die habe ich gerade am Anfang meiner Zeit in Herrenhausen immer wieder einmal aufgeführt. Aber ich habe gespürt, dass diese Musik vom Publikum später nicht mehr so gut angenommen wurde. Da habe ich dann nach anderer Musik gesucht. So bin ich auf Komponisten wie Jenkins, Rutter oder andere gestoßen. Das war nun nicht Popmusik, aber doch Musik, die gut zu hören, anspruchsvoll aber und spielbar war. Ich war froh, dass es diese Musik im 21. Jahrhundert dann gab. Was ich daneben immer noch gern gemacht habe an der Orgel, das war und ist das Stegreifspiel, die Improvisation – gerade auch im Gottesdienst. Da konnte ich immer neue Klangwelten entdecken. Darum ist der Dienst am Sonntagmorgen für mich immer interessant geblieben.

Sie haben ja nun auch 34 Jahre mit einem Chor sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Was ist für Sie das Schönste an der Arbeit mit einem Chor?

Auf der einen Seite die Arbeit am Klang und auf der anderen Seite die Begegnung mit den Menschen. Sie für eine Musik zu begeistern, festzustellen, dass die Sänger/innen Spaß an einer Sache entwickeln.

Wenn Sie noch ein Stück inszenieren dürften und alle Rahmenbedingungen wären dafür bereits geschaffen: Welches Stück wäre das?

Dann würde ich vielleicht von Louis Spohr „Die letzten Dinge“ aufführen, oder von Verdi das „Requiem“. Aber dann auch so eine kleine und schlichte Kantate wie „Es ist ein Kind geboren“, die Bach zugeschrieben wird. Manchmal sind es gerade die kleinen und so ganz einfachen, schlichten Stücke, die nicht perfekt sind und doch so wunderschön und wirkungsvoll klingen.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie jetzt in den Ruhestand gehen?

Schon darauf, Verantwortung loslassen zu können. Auf der anderen Seite freut es mich, als Orgelsachverständiger weiter tätig sein zu können.

Herzlichen Dank für dieses Interview, lieber Herr Ehlbeck.

Im Namen des Kirchenvorstandes und der ganzen Gemeinde möchte ich Ihnen sehr herzlich danken für die großartige Arbeit, die Sie in und für unsere Gemeinde geleistet haben. Sie haben Spuren hinterlassen, die noch lange nachwirken werden. Alles Gute und Gottes Segen für Ihren weiteren Lebensweg.

Pastor Olaf Koeritz


Verabschiedung von Martin Ehlbeck am 24. Januar 2021:

  • 10 Uhr: Gottesdienst mit der Gemeinde
  • 16 Uhr: Verabschiedung für geladene Gäste

Weihnachtsoratorium

J. S. Bach

Samstag, 12. Dezember, 18 Uhr
Sonntag, 13. Dezember, 17 Uhr
Sonntag, 13. Dezember, 19:30 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium

Kantate 1 sowie Auszüge aus den Kantaten 3 bis 6 sowie Kantate Nr. 142 „Uns ist ein Kind geboren“

NN, Sopran,
NN, Alt
Jörg Erler, Tenor,
NN, Bass

Kantorei Herrenhausen
Orchester der Herrenhäuser Kirche
Leitung: Martin Ehlbeck

Karten zu 20 € / 12 (9) € nur hier erhältlich:
Kartentelefone der Herrenhäuser Kirche (0171-19 89 829 und 0163-87 50 300)


Orgelkonzert

(Foto: Ehlbeck)

Freitag, 18. Dezember, 18 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Weihnachtliche Orgelmusik
von Pachelbel, Bach, Vierne u. a.

Orgel: Martin Ehlbeck

Eintritt frei
 

 


Die Winterreise

Freitag, 15. Januar, 18 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Die Winterreise
Franz Schubert

Dietmar Sander, Bariton

Eintritt frei


Kleider­kammer: Bitte nur saubere Kleidung

Kleidekammer in der Herrenhäuser Kirche

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kleiderkammer in der Herrenhäuser Kirche, die ihren Dienst mit großem Engagement versehen, bitten darum, nur saubere Kleidung abzugeben. Immer wieder ist es in letzter Zeit dazu gekommen, dass unbrauchbare und sogar stark verschmutzte Kleidung abgegeben wurde.

Da wir coronabedingt im Augenblick auf die Ausrichtung von Kleiderbasaren verzichten, sind die Mitarbeiterinnen intensiv bemüht, die gut erhaltenen Sachen jetzt auf vielen anderen Kanälen weiterzuleiten: z. B. an Einrichtungen, die Obdachlosen helfen und sie unterstützen. Es werden weiterhin gern Kleiderspenden angenommen, aber bitte nur verwertbare Stücke, die wirklich weitergegeben werden können. Herzlichen Dank!

Pastor Olaf Koeritz


Virtueller Rundgang durch die Herrenhäuser Kirche

Vikarin Ann-Christin Liebert hat gemeinsam mit einem Kollegen ein wunderbares Kugelpanorama der Herrenhäuser Kirche erstellt. Dieses Panorama ermöglicht Ihnen einen 360°-Rundblick in den Innenraum unserer Kirche.

Sie können das Kugelpanorama unter "Gemeinde > Virtueller Rundgang" ansehen. Dort finden Sie auch weiterführende Tipps.

Sie wollen noch mehr über die Herrenhäuser Kirche erfahren? Heinz Lange hat viel Wissenswertes über die Architektur, Restaurierung, Umbau u.v.m. unserer Kirche zusammengetragen (s. "Gemeinde > Herrenhäuser Kirche").

Wenn Sie unsere Kirche nicht nur leer, sondern gemeinsam mit anderen Christinnen und Christen erleben wollen, laden wir Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein!

 


Corona - Öffnung - Vieles wieder möglich!

Vieles ist wieder möglich geworden in den letzten Wochen und Monaten - auch in unserem Gemeindeleben.

Wir feiern wieder Gottesdienst am Sonntag. Auch Taufen und Beerdigungen können wieder unter Auflagen durchgeführt werden. Darüber sind wir sehr froh und dankbar. Dennoch sind wir weiterhin vorsichtig - und bitten Sie in den Gottesdiensten auch weiterhin die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Treffen der Gemeindegruppen sind im Gemeindehaus wieder möglich - allerdings nur dann, wenn Sie dem vom Kirchenvorstand am 12. August 2020 aktualisierten Hygienekonzept folgen. Dies ist von den jeweils Verantwortlichen der Gruppen zu bestätigen. Unser aktuelles Hygienekonzept finden Sie hier zum Nachlesen.

Ich freue mich, dass wir unser Gemeindeleben wieder soweit wie möglich öffnen können - und bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg in den nächsten Wochen und Monaten weiter vorankommen. Aber Rücksicht und Besonnenheit sind weiterhin geboten.

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2.Timotheus 1,7)

Pastor Olaf Koeritz


Videogrüße

Vikarin Ann-Christin Liebert hat einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie z. B. Andachten zum jeweiligen Sonntag, Impressionen aus der Herrenhäuser Kirche und einiges mehr sehen und hören können.

Die bislang eingestellten Videos finden Sie unter dem Menüpunkt Corona > Aktuelle Videos.

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.

Pastor Olaf Koeritz


Distanz in der realen Welt, Nähe im virtuellen Raum – Kirche im Netz

Damit Sie, liebe Gemeinde, nicht vollständig auf Gottesdienste verzichten müssen, legen wir Ihnen die verschiedenen Radio- und Fernsehgottesdienste ans Herz:
www.rundfunkgottesdienst.de und
www.zdf.fernsehgottesdienst.de.

Jeweils ab Sonntag 8:00 Uhr ist ein Gottesdienst aus unserer Landeskirche abrufbar, zu dem auch ein Liedblatt als Download bereit gestellt wird:
www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de

Ein Portal mit Ideen für Hausandachten und Gebetszeiten sowie mit weiteren Links finden Sie hier:
www.kirchezuhause.de

Hier finden Sie den digitalen Kinderkanal:
www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell/

Last but not least hat Vikarin Ann-Christin Liebert einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie Aktuelles aus unserer Region erfahren:
www.youtube.com/channel/UC8bS-dvRByy08rJaEMZKHgw .
Auch wer „Kirche, Herrenhausen-Leinhausen“ als Suche auf YouTube eingibt, findet den Kanal.

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.


Ein geistliches Wort von Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Corona – das ist lateinisch und heißt übersetzt Krone. Die Krone ist ein Zeichen von Macht. In der Tat hat Corona Macht. Allerdings ganz anders als Menschen sich das bis vor wenigen Monaten vorstellen konnten. Corona beherrscht und verändert das Leben
aller. Weltweit!

Bilder vom Corona-Virus unterm Elektronenmikroskop sind allgegenwärtig. Tatsächlich sieht das Virus so aus wie ein Kreis mit vielen kleinen Krönchen. Ich finde das faszinierend. Irgendwie etwas schauerlich und von einer gewissen Schönheit. Diese winzigen
Gebilde sind dabei, das Leben auf dieser Erde komplett zu verändern. Sie beeinflussen das alltägliche Miteinander. Und fördern die unterschiedlichen Seiten menschlichen Wesens zutage. Einerseits lese ich mit Fassungslosigkeit von Hamsterkäufen. Menschen, die Klopapier horten – so als ob ein Atomkrieg bevorstünde. Leere Regale in Supermärkten und Drogerien. Mehl, Nudeln, Brot, Dosensuppen: alles ausverkauft. Schlimmer als Heilig Abend um 13.30 Uhr! Für mich kaum zu verstehen!

Andererseits gibt es eine große Anzahl von Initiativen, um schwachen Menschen zu helfen. Massenweise melden sich Freiwillige, um für andere einzukaufen. Für alte Menschen, die nicht mehr rauskommen, für die, die jetzt isoliert leben müssen und sonst niemanden haben. Ideen für Balkonkonzerte werden verbreitet, Hilfe für Obdachlose organisiert. Das ist großartig. In vielen dringend benötigten Bereichen arbeiten Menschen jetzt bis an die Grenze der Erschöpfung und darüber hinaus. Ärztinnen und Pfleger in Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen, Feuerwehrleute und Sanitäter, Polizistinnen und Paketboten. Und auf vielen Balkonen stehen abends die Menschen und applaudieren! Als Dank für alle, die jetzt mehr tun als nur ihren Job. Das ist sehr berührend und schön zu sehen.

Die Gefahr durch das Corona-Virus ist groß. Sie ist mächtig. Doch mächtiger können Menschen sein, die jetzt besonnen handeln. Da bin ich ganz sicher! Menschen, die sich nicht einschüchtern lassen und dennoch tun, was jetzt nötig ist, damit dieses Virus eben keine Vollmacht über die Menschen gewinnt. Einen kühlen Kopf bewahren – vielleicht das Wichtigste jetzt. Und das Vertrauen füreinander und auf Gott.

Gerade jetzt, wo wir kaum noch körperlich im Kontakt miteinander sind, ist besonders viel Raum für Gottes Geist. Der verbindet Menschen über alle Grenzen. Das ist sein Geschäft. Darin hat er sich bewährt über die Zeiten. In vielen Krisen, die Menschen gemeistert haben, längst vor Corona. Der Geist Gottes durchzieht die Hoffnung und macht stark. Ein Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. So unsichtbar wie das Virus. Ich bin sicher – es ist ein starker Geist. Gott lässt uns nicht allein.

Superintendent Karl Ludwig Schmidt


Wir helfen helfen

Wichtig ist uns auch der Hinweis auf die Aktion "Nachbarschaftschallenge: Hilfe für Risikogruppen", einer Aktion des Diakonischen Werkes Hannover und des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbands Hannover, um in dieser besonderen Krisensituation Menschen Hilfe im Alltag anbieten zu können.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.diakonisches-werk-hannover.de/aktuelles-medien/news/news-meldung/in-zeiten-von-corona-hilfe-direkt-nebenan/ und im Handzettel als PDF-Datei zu dieser Aktion.